Weitere Punkte
· Überprüfung und Anpassung
Führt regelmäßige Überprüfungen durch: Legt feste Zeiträume für die Überprüfung des Schutzkonzepts fest, um sicherzustellen, dass es aktuell bleibt und alle neuen Herausforderungen oder gesetzlichen Änderungen berücksichtigt.
Anpassungsfähigkeit: Bereit sein, das Konzept anzupassen, wenn neue Erkenntnisse, Technologien oder Anforderungen auftreten.
· Klare Dokumentation und Richtlinien
Schriftliche Dokumentation: Alle Aspekte des Schutzkonzepts sollten schriftlich festgehalten werden und jede*r Mitarbeiter*in sollte eine Kopie erhalten. Alle Schulungen und Besprechungen sollten dokumentiert werden.
· Schaffung einer Sicherheitskultur
Werte und Normen: Das Schutzkonzept sollte in die täglichen Abläufe und die Kultur der Einrichtung integriert werden. Sicherheit und Schutz der Kinder sollten als zentrale Werte von allen verstanden und gelebt werden.
Vorbildfunktion der Leitung: Die Leitung der Kita sollte als Vorbild agieren, indem sie die Bedeutung des Schutzkonzeptes betont und dessen Einhaltung vorlebt.
· Nach der Erstellung des Konzepts:
Eine Kinderschutzgruppe sollte nach der Erstellung des Schutzkonzeptes gebildet werden, die zum einen Ansprechpartner*in bei vermuteter Kindeswohlgefährdung ist und zum anderen das Schutzkonzept im Blick behält. Wichtig ist, dass regelmäßig überprüft wird, ob die erarbeiteten Inhalte tatsächlich gelebt und angewendet werden können. Sollten z. B. die Handlungsleitfäden nicht mehr praktikabel sein, müssen sie überdacht und bearbeitet werden.
Team
Basisschulung: Beginnt mit einem Einführungsworkshop, in dem das Schutzkonzept ausführlich vorgestellt wird. Stelle sicher, dass alle Mitarbeiter*innen die Ziele, Bestandteile und ihre jeweiligen Verantwortlichkeiten verstehen.
Regelmäßige Schulungen: Plant regelmäßige Schulungen und Auffrischungskurse, um das Bewusstsein und die Kompetenzen der Mitarbeiter kontinuierlich zu fördern und auf dem neuesten Stand zu halten.
Eltern
Informationsveranstaltungen: Organisiert Informationsveranstaltungen für Eltern, um das Schutzkonzept vorzustellen und die Bedeutung der einzelnen Elemente zu erläutern.
Transparente Kommunikation: Haltet die Kommunikationswege offen und transparent. Nutzt regelmäßige Newsletter, Elternabende und persönliche Gespräche, um Aktualisierungen und Änderungen im Schutzkonzept zu kommunizieren.
Einbeziehung der Eltern: Gibt den Eltern die Möglichkeit, Rückmeldungen zu geben und an der Weiterentwicklung des Konzepts mitzuwirken.